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    Im Rahmen des DFG-Forschungsprojekt "Grenzgänger im 'Paraquarischen Blumengarten'. Jesuiten zentraleuropäischer Provenienz und die Reduktionen Paraguays im 17. und 18. Jahrhundert" fand das erste Netzwerktreffen am 8. und 9. April 2022 in der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main statt.

    © Michael Sievernich
    Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Treffens des Netzwerkes "Grenzgänger im 'Paraquarischen Blumengarten'" am 8. und 9. April 2022 in der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main.

    Von links: Benjamin Emmrich, Mainz; Dr. Lisa Herrmann-Fertig, Nürnberg; Dr. Maximiliano von Thüngen, Köln/Berlin; Dr. Corinna Gramatke, Düsseldorf; Dr. Fabian Fechner, Hagen; PD Dr. Christiane Birr, Frankfurt a.M.; P. Dr. Niccolo Steiner SJ, Frankfurt a.M.; Dr. Esther Schmid Heer, Zürich; Prof. Dr. Christoph Nebgen, Frankfurt a.M.; Dr. Irina Saladin, Tübingen; Prof. Dr. Birgit Emich, Frankfurt a.M:; Dr. Philip Knäble, Göttingen; Severin Parzinger, Osnabrück; P. Prof. em. Dr. Klaus Schatz SJ, Frankfurt a.M.; Prof. em. Dr. Johannes Meier, Mainz.

    Zum 75. Geburtstag des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, der in diesem Jahr begangen wird, ist im Aschendorff-Verlag das Buch „Katholisch in 75 Jahren Rheinland-Pfalz. Personen, Orte, Ereignisse, Ideen“ erschienen, an dessen Konzeption auch das Institut für Mainzer Kirchengeschichte beteiligt war. Darin lassen 60 Autoren in 75 Beiträgen „die jüngste Geschichte bis in die Gegenwart in Schlaglichtern Revue passieren“, wie der Herausgeber Professor Ulli Roth, Koblenz, schreibt.

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    Katholisch in 75 Jahren Rheinland-Pfalz / © Bistum Mainz

     

    Erschienen ist der Band in der Reihe "Quellen und Abhandlungen" der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte, die seit März von Professor Christoph Nebgen, Frankfurt, betreut wird.

    Meldung des Instituts für Mainzer Kirchengeschichte

    Prof. Dr. Claus Arnold ist Mitherausgeber eines neuen wissenschaftlichen Journals: Journal of Modern and Contemporary Christianity. Das Journal erscheint halbjährlich. Die Artikel sind peer-reviewed und frei zugänglich (Open Access).

    Weitere Informationen zum Journal und dem aktuellen Call for papers finden Sie unter diesem Link.

    Am 18. März 2022  findet ein Seminar des religionswissenschaftlichen Departments der Università Cattolica del Sacro Cuore (Mailand) zum Band von Claus Arnold und Giovanni Vian über die Enzyklika Pascendi statt.

    Nähere Informationen zur Veranstaltung und zum Anmeldeverfahren sind dem nachstehenden Link zu entnehmen.

     

     

     

     

     

     

     

    Seminar Pascendi

    Leider muss aufgrund der steigenden Infektionszahlen die Veranstaltung "Gottes Demut - Jesu Demut - Neue Aspekte zum Leben und Denken Romano Guardinis" am 25. - 26. März 2022 abgesagt werden.


    Die Akademie des Bistums Mainz »Erbacher Hof« veranstaltet am 25. und 26. März 2022 eine Tagung zum Leben und Denken Romano Guardinis, auf die wir gern hinweisen:

    Außenseiter zu sein, es zu erkennen und im Leben durchzuhalten bedingt einen langen Atem. Ist ein Theologe Außenseiter in seinem Fachgebiet, so droht einerseits die Gefahr des Nichternstgenommenwerdens seitens der Kollegenschaft, andererseits gewinnt er selbst eine gewisse formelle und inhaltliche Freiheit, denn er unterliegt keinem Gruppenzwang, keiner Fakultätsdisziplin im engeren Sinne.

    Romano Guardini (1885–1968) war zeitlebens Außenseiter und Denker zwischen den Disziplinen: katholischer Priester und Jugendseelsorger, Religions- und Kulturphilosoph, phänomenologischer Denker und Akademikerseelsorger, Bestsellerautor, literarischer Schriftsteller, Erwachsenenbildner, Kunstkritiker und Ästhet. Als Außenseiter der akademischen Theologie ist es ihm gelungen, die Katholische Theologie aus dem Ghetto der sie einengenden, rationalistischen, abstrakten Neuscholastik herauszuführen.

    © Bistum Mainz / Akademie Erbacher Hof

    Dies gelang ihm aus der Mitte der biblischen Botschaft heraus in die Wirklichkeit des Gegensätzlichen hinein, die Guardini zu vermitteln suchte, und zwar mit Blick auf die Begegnung zwischen Gott und Mensch, dem Einzelnen und der Gemeinschaft, dem Besonderen und dem Allgemeinen. Mit unseren Überlegungen setzen wir die Reihe der in unserem Hause traditionellen Guardini-Tagungen fort, präsentieren neue Forschungen und informieren Sie über den Stand des Seligsprechungsverfahrens.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Seminar für Kirchengeschichte, Abt. Mittlere und Neuere Kirchengeschichte/Religiöse Volkskunde, Katholisch-Theologische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz statt.

    Nähere Informationen zu Programm und Anmeldeverfahren sind dem nachstehenden Tagungsflyer zu entnehmen.

    Tagungsflyer (pdf-Download)

    Die Antrittsvorlesung wird ausschließlich in digitaler Form stattfinden.

     

     

    Francesco Tacchi: Katholischer Antisozialismus. Ein Vergleich zwischen Deutschland und Italien zur Zeit Pius' X. 1903–1914. ©Verlag Schöningh

    Am Donnerstag, 16. Dezember 2021, 16.00–17.30 Uhr, stellt Dr. Francesco Tacchi (Università Ca’Foscari/DHI Rom) seine neueste Publikation online vor:

    Francesco Tacchi:

    Katholischer Antisozialismus. Ein Vergleich zwischen Deutschland und Italien zur Zeit Pius’ X. 1903–1914 (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen, Bd. 141), Paderborn 2021.

    In dem Band analysiert Tacchi den katholischen antisozialistischen Diskurs und seine konkreten Ausdrucksformen in der Zeit von Papst Pius X. (1903–1914). Dies geschieht in einer transnational vergleichenden Perspektive mit Blick auf den Alltag des katholischen Antisozialismus im Bistum Mainz und im Erzbistum Pisa.

    Eine Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung über das Video-Meeting-Tool Webex möglich (für Einwahldaten siehe den Flyer).

    Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation der Kommission für Zeitgeschichte in Bonn und des Instituts für Mainzer Kirchengeschichte.

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