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    Am 11. November 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum einhundertsten Mal. Im Zuge des Weltkriegsgedenkens hat der Mainzer Theologiestudent Maximilian Künster die 477 erhaltenen Feldpostbriefe Mainzer Priesteramtskandidaten an ihren damaligen Regens Prof. Dr. Joseph Becker im Rahmen einer Magister theologiae-Arbeit wissenschaftlich ausgewertet und dafür den Josef Maria Reuß – Förderpreis der Stiftung Mainzer Priesterseminar erhalten. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Claus Arnold betreut. Ihre Ergebnisse werden ab dem 13.11.2018 im Rahmen einer Kabinettausstellung in der Martinus-Bibliothek der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben Informationen zur Situation der Katholiken in der Spätphase des Deutschen Kaiserreiches und zum alltäglichen Leben der Alumnen im Mainzer Priesterseminar zu Beginn des 20. Jahrhunderts bietet die Ausstellung Einblicke in den Kriegsalltag der jungen Theologen und ihre unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche. Weiter wird beleuchtet, wie die Alumnen das Kriegsgeschehen auf dem Hintergrund ihrer christlichen Überzeugung deuteten und inwieweit sie dabei von der offiziellen „Kriegstheologie“ der deutschen Bischöfe beeinflusst wurden. Außerdem werden die Anstrengungen der Seminarleitung dokumentiert, die den Militärdienst den Seminaristen erträglicher machen und das geistige Band der Seminargemeinschaft auch über die Einschränkungen des Krieges hinaus aufrechterhalten wollte.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Am 31. Mai konnte Johannes Meier, von 1997 bis 2013 ordentlicher Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte und Religiöse Volkskunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, im Kreise zahlreicher Kollegen, Freunde und ehemaliger Schüler seinen 70. Geburtstag feiern. In der katholischen Landvolkshochschule „Schorlemmer Ast“ im westfälischen Freckenhorst, unweit von Meiers Heimatort Clarholz, wurden dem Jubilar aus diesem Anlass zwei Bände mit einer Auswahl seiner Schriften zu den beiden Forschungsschwerpunkten, der westfälischen und der lateinamerikanischen Kirchengeschichte, überreicht. Ein besonders schönes Geschenk konnte Johannes Meier sich kurz zuvor selbst bereiten: Eine   ebenfalls frisch im Aschendorff-Verlag erschienene Gesamtdarstellung der Genese der katholischen Weltkirche im Zeitalter des Barock aus seiner Feder dürfte eine bedeutende Lücke in der Kirchengeschichtsschreibung schließen und stellt zugleich eine Summe seines theologischen Schaffens dar.

    Links zu den Buchvorstellungen auf den Homepages der Verlage:

    https://www.harrassowitz-verlag.de/titel_5589.ahtml

    https://www.aschendorff-buchverlag.de/detailview?no=15497

    Sein neues Überblickswerk:

    https://www.aschendorff-buchverlag.de/detailview?no=13256

     

    Foto: Simon Büttner; v.l.n.r. Dr. Eva Ellen Wagner (Mitglied des GFK-Leitungsgremiums), Prof. Dr. Claus Arnold und Prof. Dr. Thomas Hieke (GFK-Direktor)

    Gutenberg Forschungs-kolleg begrüßt neue Fellows und verleiht Gutenberg Research Award 2018. HIER mehr dazu.

     

     

     

     

     

     

     

    Foto: hbz/Stefan Sämmer 17.01.2018

    Der neue Band der Lebensbilder für das Bistum Mainz wurde am 17. Januar an Bischof Peter Kohlgraf übergeben, dem er auch mit guten Wünschen für sein Episkopat gewidmet ist. Vorne: (v. l. n. r): Prof. Claus Arnold, Dr. Martina Rommel, Dr. Barbara Nichtweiss, Bischof Peter Kohlgraf, Landeskonservator i.R. Dr. Joachim Glatz, ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey, PD Christoph Nebgen. Hinten: Prof. Werner Simon, Ute Blankenheim, Dr. Thomas Berger, Gabriela Hart, Ferdinand Scherf, Dr. Burkhard Keilmann.

    Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten erscheint der zweite Band der Lebensbilder aus dem Bistum Mainz (hg. von Claus Arnold und Christoph Nebgen) und ist ab dem 21.12. im Bistumsladen in der Heilig-Grab-Gasse 8 und ab dem Neuen Jahr im Buchhandel verfügbar. Die „Lebensbilder aus dem Bistum Mainz“ richten den Blick gezielt auf Gestalten aus der „zweiten Reihe“ des kirchlichen Lebens. Denn von dort aus wurden oft genug Ideen und Initiativen entwickelt, die das Bistum langfristig prägten.
    In Band II wird dies anhand von 14 Porträts deutlich, die nahezu die ganze Zeitspanne des 19. und 20. Jahrhunderts abdecken. Darüber hinaus zeigen einige der vorgestellten Biographien auf, wie die betreffenden Personen aus ihrem christlichen Glauben heraus auch das allgemeine soziale, kulturelle und politische Leben ihrer Zeit mitgestalteten, so z.B. die Vinzentinerin Adolphe Faust, der Pädagoge Heinrich Schrohe, der Mainzer Universitätsrektor August Reatz und die Journalistin Ruth Baron.
    Das Porträt von Romano Guardini und dessen Mainzer Zeit aus der Feder von Kardinal Lehmann ragt aus dieser Reihe hervor – ein Blick gerade recht zum Beginn von Guardinis Seligsprechungsprozess.

    Am Seminarfeiertag (8.12.2017) erhielt Maximilian Künster aus den Händen von Bischof Dr. Peter Kohlgraf den Förderpreis der Stiftung Mainzer Priesterseminar. Mit dem Preis wurde seine kirchenhistorische Magister-theologiae-Arbeit zum Thema „Die Alumnen des Mainzer Priesterseminars im Ersten Weltkrieg - Feldpost an Regens Dr. Joseph Blasius Becker" ausgezeichnet, die von Prof. Dr. Claus Arnold betreut wurde. Wir gratulieren herzlich!

     

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