Herzlich willkommen!

    Foto: hbz/Stefan Sämmer 17.01.2018

    Der neue Band der Lebensbilder für das Bistum Mainz wurde am 17. Januar an Bischof Peter Kohlgraf übergeben, dem er auch mit guten Wünschen für sein Episkopat gewidmet ist. Vorne: (v. l. n. r): Prof. Claus Arnold, Dr. Martina Rommel, Dr. Barbara Nichtweiss, Bischof Peter Kohlgraf, Landeskonservator i.R. Dr. Joachim Glatz, ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey, PD Christoph Nebgen. Hinten: Prof. Werner Simon, Ute Blankenheim, Dr. Thomas Berger, Gabriela Hart, Ferdinand Scherf, Dr. Burkhard Keilmann.

    Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten erscheint der zweite Band der Lebensbilder aus dem Bistum Mainz (hg. von Claus Arnold und Christoph Nebgen) und ist ab dem 21.12. im Bistumsladen in der Heilig-Grab-Gasse 8 und ab dem Neuen Jahr im Buchhandel verfügbar. Die „Lebensbilder aus dem Bistum Mainz“ richten den Blick gezielt auf Gestalten aus der „zweiten Reihe“ des kirchlichen Lebens. Denn von dort aus wurden oft genug Ideen und Initiativen entwickelt, die das Bistum langfristig prägten.
    In Band II wird dies anhand von 14 Porträts deutlich, die nahezu die ganze Zeitspanne des 19. und 20. Jahrhunderts abdecken. Darüber hinaus zeigen einige der vorgestellten Biographien auf, wie die betreffenden Personen aus ihrem christlichen Glauben heraus auch das allgemeine soziale, kulturelle und politische Leben ihrer Zeit mitgestalteten, so z.B. die Vinzentinerin Adolphe Faust, der Pädagoge Heinrich Schrohe, der Mainzer Universitätsrektor August Reatz und die Journalistin Ruth Baron.
    Das Porträt von Romano Guardini und dessen Mainzer Zeit aus der Feder von Kardinal Lehmann ragt aus dieser Reihe hervor – ein Blick gerade recht zum Beginn von Guardinis Seligsprechungsprozess.

    Am Seminarfeiertag (8.12.2017) erhielt Maximilian Künster aus den Händen von Bischof Dr. Peter Kohlgraf den Förderpreis der Stiftung Mainzer Priesterseminar. Mit dem Preis wurde seine kirchenhistorische Magister-theologiae-Arbeit zum Thema „Die Alumnen des Mainzer Priesterseminars im Ersten Weltkrieg - Feldpost an Regens Dr. Joseph Blasius Becker" ausgezeichnet, die von Prof. Dr. Claus Arnold betreut wurde. Wir gratulieren herzlich!

     

    Am Dies academicus der Fakultät (22.11.2017) erhielt Geistlicher Rat Prof. em. Dr. Helmut Schwalbach aus den Händen von Dekan Prof. Pulte die Urkunde anlässlich seines Goldenen Promotionsjubiläums. Prof. Schwalbach hatte 1967 mit einer kirchenhistorischen Dissertation (bei Prof. Ludwig Lenhart) den theologischen Doktorgrad erlangt. Die Arbeit trägt den Titel: „Der Mainzer ‚Katholik‘ als Spiegel des neuerwachenden kirchlich-religiösen Lebens in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts (1821-1850).“ Neben einer langjährigen pastoralen Tätigkeit (u.a. von 1979 bis 2011 als Pfarrer von Mainz Ebersheim) wirkte Pfarrer Dr. Schwalbach von 1977 bis 2001 als Professor für Pastoraltheologie an der Katholischen Fachhochschule (KFH) in Mainz. Wir gratulieren herzlich!

    Die Kabinettausstellung in der Martinus-Bibliothek Mainz (Grebenstraße 8) die vom 11.11.2017-3.2.2018 läuft, möchte zahlreichen historischen Verbindungen zwischen Mainz und Martin und ihren religiösen und allgemein kulturellen Auswirkungen durch die Zeiten nachgehen.

    Parallel läuft vom 17. November 2017 bis 3. Februar 2018 eine Münzausstellung im Mainzer Stadtarchiv, Rheinallee 3B: Der Heilige Martin, Patron des Bistums Mainz, auf Münzen, Medaillen und Siegeln Veranstalter: Stadtarchiv Mainz und Numismatische Gesellschaft Mainz-Wies

     Die 69. Jahrestagung der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte beleuchtet vom 20.–22. April 2017 im Erbacher Hof "Rheinische Vermittlungstheologen der Reformationszeit". Im Rahmen der Tagung, an der auch die Mitarbeiter unserer Professur als Referenten beteiligt sind, wird Prof. Dr. Volker Leppin (Tübingen) am Freitag, 21. April, 19:30 Uhr, einen öffentlichen Abendvortrag zum Thema "Verspätete Reform – verfrühte Reformation? Vermitteln, Verstehen und Missverstehen im 16. Jahrhundert" halten. Herzliche Einladung!

    Nachdem Pius X. mit der Enzyklika "Pascendi" 1907 dem "Modernismus" den Kampf angesagt hatte, legten Bischöfe und Orden aus ganz Europa dem Heiligen Stuhl Berichte vor, in denen die konkrete "Implementierung" der antimodernistischen Maßnahmen dokumentiert wurde. Der von Claus Arnold und Giovanni Vian herausgegebene Sammelband untersucht diese Berichte nun erstmals für die Zeit bis 1914 in international-vergleichender Perspektive und bietet so ein breites Panorama nicht nur der konkreten Auswirkungen der Enzyklika "Pascendi", sondern auch der Gesamtsituation der katholischen Kirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Band ist als Open-Access-Publikation erschienen und kann beim Verlag im Volltext heruntergeladen werden.

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